Herbsteszeit
August 2005, ah
Die Zeit welkt dahin, die sommerliche
und lächelt voll Melancholie
Am Himmel noch hauchdünne Pinselstriche
Die Vögel zieh’n eilig wie nie.
Ein Narr, wer versucht sie aufzuhalten
Wer nicht will, dass die Erde sich dreht
Denn so ist das Leben, es bleibt nichts beim Alten
Jeder Kuss, jede Schönheit vergeht.
Lass ruhn alles Tagwerk und halt dich bereit
Dem Blättergeraschel zu lauschen
Es ist Nachdenkzeit, es ist Herbsteszeit
Ich möcht‘ sie mit keiner Zeit tauschen!
